Das Element Erde

  • von Admin
  • 05 Jan., 2024

"Gaia" bezieht sich auf die griechische Göttin der Erde. In der griechischen Mythologie gilt Gaia als die personifizierte Erde, die Mutter aller Götter und der ursprünglichen Naturkräfte. Gaia wird oft als eine göttliche Kraft betrachtet, die das Leben auf der Erde hervorbringt und erhält. Das Element Erde (Gaia) wird oft mit Stabilität, Festigkeit und Solidität assoziiert. Es symbolisiert das Materielle und Konkrete, das Fundament auf dem alles aufbaut. Aufgrund der Verbindung mit dem Boden wird die Erde auch mit Fruchtbarkeit und Wachstum in Verbindung gebracht. Sie repräsentiert den Ort, an dem Samen gepflanzt werden und neues Leben entstehen kann. In esoterischen Traditionen wird betont, dass die Verbindung zur Natur und zum Boden wichtig ist, um Energie zu erden und in Einklang mit den natürlichen Rhythmen zu kommen.

Im Tarot (Münzen -Erde) symbolisieren materielle Aspekte des Lebens, praktische Angelegenheiten, Finanzen, Körperlichkeit und den physischen Alltag. Karten mit einem starken Bezug zum Element Erde können Themen wie Arbeit, Gesundheit, Geld, materiellen Erfolg und konkrete Realität ansprechen. In der Astrologie sind drei der zwölf Tierkreiszeichen den Elementen Erde zugeordnet: Stier (Taurus), Jungfrau (Virgo) und Steinbock (Capricorn). Diese Zeichen teilen bestimmte Charakteristika wie praktische Ausrichtung, Stabilität, Durchsetzungsvermögen und den Wunsch nach Sicherheit.

Es gibt die wunderschöne Sammlung von P. Pazhov "Die Malachitdose". Die Geschichten von Pavel Bazhov beziehen sich auf die Herrin des Kupferberges, die übernatürliche Kräfte und eine Verbindung zur Natur und den Berggeistern hat. Diese Figur spielt eine zentrale Rolle in Bazhovs Erzählungen, insbesondere in "Die Malachitdose".

"Die Herrin des Kupferberges" ist eine der Geschichten in Pavel Bazhovs Sammlung von Volksmärchen mit dem Titel "Die Malachitdose" . Diese Sammlung wurde erstmals 1939 veröffentlicht und besteht aus Märchen, die in den Uralgebirgen angesiedelt sind. In "Die Herrin des Kupferberges" dreht sich die Geschichte um einen Jäger namens Danilo, der auf die Herrin des Kupferberges trifft. Die Herrin ist eine mysteriöse, übernatürliche Wesenheit, die im Berg lebt und über die Schätze des Berges wacht. Danilo begegnet ihr in einer Höhle, in der sie einen prachtvollen Kristallpalast bewohnt. Die Herrin des Kupferberges stellt Danilo auf die Probe, indem sie ihm verschiedene Aufgaben gibt. Die Geschichte ist reich an Folklore-Elementen, mythologischen Symbolen und moralischen Lehren. Danilo muss die Naturkräfte und die Berggeister respektieren, um die Belohnungen der Herrin zu erhalten.

Der Geist der Erde in solchen Erzählungen verkörpert häufig die spirituelle Verbindung zwischen den Menschen und der Natur. Die Darstellungen können mythologisch und symbolisch sein, und die Figur kann verschiedene Rollen spielen, einschliesslich der Bewahrung von natürlichen Ressourcen, der Kontrolle über Berggeister oder der Verleihung von Segen und Schutz.

von Anastasia 2. März 2025
Die Zeit vergeht wie im Flug, und jetzt freuen wir uns auf den Frühling und den Beginn eines neuen Zyklus. Die Erde erstrahlt in den Farben des Frühlings, und die ersten Blumen schmücken die Landschaft. Es ist eine wunderschöne Zeit, ein neuer Anfang für alles, was wir wagen. Jedes Jahr vergeht schnell, und es ist wichtig, dass wir die Zeit nutzen.

Es gibt ein wunderschönes Märchen, das uns lehrt, die Zeit zu schätzen. Es heißt: Das Märchen von der verlorenen Zeit. Die Zeit ist etwas ganz Kostbares, das wir nicht kaufen können. Sie ist ein Geschenk, das uns ermöglicht, Gutes zu tun und anderen zu dienen. Das Leben ist wie ein wunderbares Puzzle, das wir zusammensetzen, indem wir die kosmischen Gesetze verstehen und danach handeln. Das Universum unterstützt uns dabei, indem es uns die Werkzeuge an die Hand gibt, die wir brauchen, um diese Gesetze zu verstehen.
von Anastasia 7. Dezember 2024

Weihnachten und Neujahr ist eine magische Zeit. Ein Punkt zwischen Zeit und Raum. Es öffnen sich Portale zwischen der unsichtbaren Welt und unserer Welt, um uns viele Informationen zu vermitteln. Informationen, mit denen wir unsere Gegenwart und unsere Zukunft besser gestalten können.

Zu allen Zeiten hatten die Menschen ein besonderes Verhältnis zu Spiegeln. Sie ängstigten und faszinierten. Seit der Antike wird der Spiegel in verschiedenen Ritualen und Wahrsagungen als Tor zu anderen Welten verwendet. Wahrsagen mit Hilfe von Spiegeln ist eines der ältesten Rituale im alten Russland. Nach altem Glauben kann eine unverheiratete junge Frau im Spiegel das Gesicht ihres Verlobten sehen. Nur erfahrene Wahrsager kennen die Regeln. Die alten Slawen behandelten den Spiegel mit grosser Vorsicht. Man glaubte, dass in ihnen verschiedene böse Geister lebten. Das Schicksal einer alten Jungfer war für jede potenzielle Braut viel schlimmer als die Begegnung mit dem Teufel.

Da es im Haus strengstens verboten war, Wahrsagerei zu betreiben, flüchteten die Mädchen bei Einbruch der Dunkelheit heimlich in eine Scheune, ein Badehaus oder ein verlassenes Haus. Um das Gesicht ihres zukünftigen Bräutigams zu sehen, legten abergläubische Mädchen alle ihre Amulette und ihr Kreuz ab und setzten sich voller Vorfreude vor die Spiegel, bedeckten ihre Köpfe mit dicken Decken oder schufen verspiegelte Korridore (in denen sie zwei Spiegel einander gegenüberstellten), um ihre Verlobte zu sehen.

Nach den damals vorherrschenden religiösen Vorstellungen waren sie den übernatürlichen Kräften völlig schutzlos ausgeliefert.

Überraschenderweise treffen Folkloristen auf jeder Feldexpedition Bewohner der Dörfer, die erzählen, wie sie ihren zukünftigen Ehemann zum ersten Mal im Spiegel sahen.


Die keltische Mythologie hatte schon immer eine ganz besondere Beziehung zur Magie der Spiegel.

Die Kelten waren fest davon überzeugt, dass man mit Hilfe von Spiegeln sein Schicksal zum Positiven verändern, Wohlstand und Glück in sein Leben locken kann. Deshalb versuchten sie, sie mit positiven Zeichnungen und Skizzen zu schmücken, um das Leben ihrer Besitzer zu bereichern. So war zum Beispiel der Kreis am Rand des Spiegels ein wunderschönes Symbol für den kontinuierlichen Kreislauf des menschlichen Lebens. Die auf dem Spiegel abgebildeten Vögel symbolisierten die glänzende Zukunft, die uns allen bevorsteht.

Diese Menschen waren ausserdem fest davon überzeugt, dass der liebevolle, "doppelte" Blick auf einen Menschen aus dem Spiegel seine Schönheit widerspiegelte und sein zukünftiges Schicksal vorhersagen konnte. Aus diesem Grund versuchten die Kelten immer, in schönen Kleidern, mit edlem Schmuck und anderen hübschen Dekorationen in den Spiegel zu schauen.

Die Kelten glaubten, dass sie mit Hilfe von Spiegeln ihre körperliche Schönheit verbessern könnten. Die Menschen dieses Volkes besassen vielleicht keine anderen Haushaltsgegenstände, aber in ihrem Haus gab es immer einen Spiegel, damit die Kelten ihr Aussehen bewundern konnten.


 

von Anastasia 13. Oktober 2024
Die Idee von drei Göttinnen, die das Schicksal weben, ist wahrscheinlich den meisten von euch bekannt. In der griechischen Mythologie heissen sie Moiren oder Schicksalsgöttinnen, in der nordischen Mythologie Nornen. Sie bestimmen die Schicksalsfäden der Menschen.
Heute möchte ich über zwei andere Göttinnen erzählen.

In der Antike haben die Slawen zwei himmlische Spinnerinnen verehrt, Dolya und Nedolya. Die spinnen für jeden von uns den Lebensfaden. Sie sind die Töchter der Göttin Mokosh, auch "Grosse Weberin" genannt. Mokosh hält das Gewebe der Welt in ihren Händen und webt aus den Fäden des Lebens komplizierte Muster. Diese bestimmen das Schicksal eines Menschen bereits vor der Geburt.

Dolya sorgt für Liebe, Glück, gute Laune, Reichtum und Wohlstand. Sie wurde mit ewiger Jugend beschenkt. Diese Göttin hat die Macht, alles Gute und Freundlichkeit zu schenken: eine wohlgenährte Familie, einen liebevollen Ehepartner, gesunde Kinder, ein reiches Zuhause. Sie wird oft am Spinnrad dargestellt, weil sie für ihre Schützlinge einen starken goldenen Faden des guten Schicksals spinnt.

Nedolya steht für Armut, Probleme und Misserfolg. Sie ist immer traurig. Nedolya wird auch mit einem Spinnrad gemalt. Ihr Faden ist dünn, er kann jeden Moment reissen. Das passiert, wenn man die Regeln des Gewissens und der Moral missachtet. Aber man kann es auch als Chance zur Korrektur sehen, indem man einen Teil des Dolya-Fadens in ihren Faden einwebt.

Wir haben selbst unser Schicksal in der Hand. Es gibt natürlich Ereignisse, die sich nicht ändern lassen, aber wie in dem bekannten Buch "Der Alchimist" von Paulo Coelho helfen sie uns unseren Weg zu finden. Letztendlich ein ist alles und alles ist eins.
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