Zeichen aus dem Universum

  • von Admin
  • 18 Sept., 2023

Wir glauben, dass das Universum uns Zeichen oder Hinweise sendet, die auf bestimmte Botschaften oder Entscheidungen hinweisen. Diese Zeichen können auf verschiedene Arten und Weisen auftreten, und ihre Bedeutung ist oft subjektiv und persönlich. Hier sind einige Beispiele für Zeichen, die Menschen im Universum zu erkennen glauben:

  1. Wiederkehrende Zahlen: Ein häufiges Zeichen, von dem viele berichten, sind wiederkehrende Zahlenmuster, wie 11:11, 333, oder 444 auf Uhren oder Nummernschildern. Manche sehen darin eine Bestätigung oder Ermutigung.

  2. Federn: Das Finden einer Feder, besonders an ungewöhnlichen Orten oder zu ungewöhnlichen Zeiten, wird oft als Zeichen von Schutz oder Unterstützung gesehen.

  3. Träume: Menschen berichten, dass sie im Traum Nachrichten, Visionen oder Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen haben, die als Zeichen interpretiert werden.

  4. Tierbegegnungen: Das Erscheinen bestimmter Tiere oder Insekten zu einem besonderen Zeitpunkt kann als Zeichen betrachtet werden. Zum Beispiel könnte das Erscheinen eines Schmetterlings als Symbol für Transformation angesehen werden.

  5. Musik oder Lieder: Manchmal hören Menschen zufällig ein Lied im Radio oder im Geschäft, dessen Texte direkt auf ihre Lebenssituation oder Fragestellung hinzuweisen scheinen.

  6. Synchronizitäten: Das Auftreten von scheinbar zufälligen, aber bedeutungsvollen Ereignissen oder Begegnungen, die in einer Weise miteinander verknüpft sind, die schwer zu ignorieren ist.

  7. Bücher und Literatur: Das Zufällige Öffnen eines Buches und das Lesen einer Passage, die direkt auf die gegenwärtige Situation oder das aktuelle Problem hinweist.

Die Interpretation dieser Zeichen und Symbole sehr von den individuellen Überzeugungen und Lebenserfahrungen abhängt. Hier ist eine schöne Geschichte über Zeichen aus dem Universum.

Es war einmal eine junge Frau namens Anna, die sich in einer schwierigen Phase ihres Lebens befand. Sie fühlte sich verloren und wusste nicht, welchen Weg sie einschlagen sollte. Eines Tages beschloss sie, an den Strand zu gehen, um nach Antworten zu suchen und einen klaren Kopf zu bekommen.Anna saß am einsamen Strand und starrte auf das weite Meer hinaus. Sie dachte über ihre Träume und Wünsche nach und fragte sich, ob sie jemals den richtigen Pfad finden würde. In diesem Moment bemerkte sie etwas Glänzendes, das im Sand neben ihr lag. Sie hob es auf und entdeckte eine wunderschöne Muschel, die in allen Farben des Regenbogens schimmerte. Fasziniert von ihrer Schönheit, nahm sie die Muschel mit nach Hause.

In den nächsten Tagen legte Anna die Muschel auf ihren Schreibtisch, und jedes Mal, wenn sie sich gestresst oder unsicher fühlte, schaute sie auf die Muschel und fand Trost in ihrer Pracht. Sie begann zu glauben, dass die Muschel ihr ein Zeichen aus dem Universum war, eine Erinnerung daran, dass Schönheit und Wunder in der Welt vorhanden waren, selbst in den schwierigsten Zeiten.

Eines Tages, als Anna sich besonders niedergeschlagen fühlte und nach einem Zeichen suchte, nahm sie die Muschel in die Hand und schloss die Augen. In diesem Moment hörte sie das leise Rauschen des Meeres, als würde es direkt in ihrem Zimmer sein. Sie fühlte sich, als ob das Universum zu ihr sprach, und sie spürte, dass sie den Mut und die Kraft hatte, ihren eigenen Weg zu gehen.

Anna beschloss, ihren Leidenschaften nachzugehen und ihre Träume zu verfolgen. Sie begann, Schmuck aus Muscheln zu entwerfen und zu verkaufen, und ihre Kreationen erfreuten sich großer Beliebtheit. Mit der Zeit konnte sie ihren Job aufgeben und sich ganz der Schmuckherstellung widmen. Ihr Geschäft blühte auf, und sie fand Erfüllung in ihrer Arbeit.

Die Muschel blieb ein Symbol der Inspiration für Anna und erinnerte sie daran, dass das Universum manchmal auf unerwartete Weisen spricht. Sie verstand, dass es in den kleinen Zeichen und Augenblicken des Lebens oft die größten Botschaften gibt, wenn man nur bereit ist, sie zu erkennen.

Diese Geschichte lehrt uns, auf die Zeichen und Botschaften aus dem Universum zu achten, selbst wenn sie in Form von scheinbar zufälligen Funden oder Augenblicken der Inspiration auftreten. Manchmal können sie uns auf unseren eigenen Pfad der Erfüllung und Freude führen.


von Anastasia 2. März 2025
Die Zeit vergeht wie im Flug, und jetzt freuen wir uns auf den Frühling und den Beginn eines neuen Zyklus. Die Erde erstrahlt in den Farben des Frühlings, und die ersten Blumen schmücken die Landschaft. Es ist eine wunderschöne Zeit, ein neuer Anfang für alles, was wir wagen. Jedes Jahr vergeht schnell, und es ist wichtig, dass wir die Zeit nutzen.

Es gibt ein wunderschönes Märchen, das uns lehrt, die Zeit zu schätzen. Es heißt: Das Märchen von der verlorenen Zeit. Die Zeit ist etwas ganz Kostbares, das wir nicht kaufen können. Sie ist ein Geschenk, das uns ermöglicht, Gutes zu tun und anderen zu dienen. Das Leben ist wie ein wunderbares Puzzle, das wir zusammensetzen, indem wir die kosmischen Gesetze verstehen und danach handeln. Das Universum unterstützt uns dabei, indem es uns die Werkzeuge an die Hand gibt, die wir brauchen, um diese Gesetze zu verstehen.
von Anastasia 7. Dezember 2024

Weihnachten und Neujahr ist eine magische Zeit. Ein Punkt zwischen Zeit und Raum. Es öffnen sich Portale zwischen der unsichtbaren Welt und unserer Welt, um uns viele Informationen zu vermitteln. Informationen, mit denen wir unsere Gegenwart und unsere Zukunft besser gestalten können.

Zu allen Zeiten hatten die Menschen ein besonderes Verhältnis zu Spiegeln. Sie ängstigten und faszinierten. Seit der Antike wird der Spiegel in verschiedenen Ritualen und Wahrsagungen als Tor zu anderen Welten verwendet. Wahrsagen mit Hilfe von Spiegeln ist eines der ältesten Rituale im alten Russland. Nach altem Glauben kann eine unverheiratete junge Frau im Spiegel das Gesicht ihres Verlobten sehen. Nur erfahrene Wahrsager kennen die Regeln. Die alten Slawen behandelten den Spiegel mit grosser Vorsicht. Man glaubte, dass in ihnen verschiedene böse Geister lebten. Das Schicksal einer alten Jungfer war für jede potenzielle Braut viel schlimmer als die Begegnung mit dem Teufel.

Da es im Haus strengstens verboten war, Wahrsagerei zu betreiben, flüchteten die Mädchen bei Einbruch der Dunkelheit heimlich in eine Scheune, ein Badehaus oder ein verlassenes Haus. Um das Gesicht ihres zukünftigen Bräutigams zu sehen, legten abergläubische Mädchen alle ihre Amulette und ihr Kreuz ab und setzten sich voller Vorfreude vor die Spiegel, bedeckten ihre Köpfe mit dicken Decken oder schufen verspiegelte Korridore (in denen sie zwei Spiegel einander gegenüberstellten), um ihre Verlobte zu sehen.

Nach den damals vorherrschenden religiösen Vorstellungen waren sie den übernatürlichen Kräften völlig schutzlos ausgeliefert.

Überraschenderweise treffen Folkloristen auf jeder Feldexpedition Bewohner der Dörfer, die erzählen, wie sie ihren zukünftigen Ehemann zum ersten Mal im Spiegel sahen.


Die keltische Mythologie hatte schon immer eine ganz besondere Beziehung zur Magie der Spiegel.

Die Kelten waren fest davon überzeugt, dass man mit Hilfe von Spiegeln sein Schicksal zum Positiven verändern, Wohlstand und Glück in sein Leben locken kann. Deshalb versuchten sie, sie mit positiven Zeichnungen und Skizzen zu schmücken, um das Leben ihrer Besitzer zu bereichern. So war zum Beispiel der Kreis am Rand des Spiegels ein wunderschönes Symbol für den kontinuierlichen Kreislauf des menschlichen Lebens. Die auf dem Spiegel abgebildeten Vögel symbolisierten die glänzende Zukunft, die uns allen bevorsteht.

Diese Menschen waren ausserdem fest davon überzeugt, dass der liebevolle, "doppelte" Blick auf einen Menschen aus dem Spiegel seine Schönheit widerspiegelte und sein zukünftiges Schicksal vorhersagen konnte. Aus diesem Grund versuchten die Kelten immer, in schönen Kleidern, mit edlem Schmuck und anderen hübschen Dekorationen in den Spiegel zu schauen.

Die Kelten glaubten, dass sie mit Hilfe von Spiegeln ihre körperliche Schönheit verbessern könnten. Die Menschen dieses Volkes besassen vielleicht keine anderen Haushaltsgegenstände, aber in ihrem Haus gab es immer einen Spiegel, damit die Kelten ihr Aussehen bewundern konnten.


 

von Anastasia 13. Oktober 2024
Die Idee von drei Göttinnen, die das Schicksal weben, ist wahrscheinlich den meisten von euch bekannt. In der griechischen Mythologie heissen sie Moiren oder Schicksalsgöttinnen, in der nordischen Mythologie Nornen. Sie bestimmen die Schicksalsfäden der Menschen.
Heute möchte ich über zwei andere Göttinnen erzählen.

In der Antike haben die Slawen zwei himmlische Spinnerinnen verehrt, Dolya und Nedolya. Die spinnen für jeden von uns den Lebensfaden. Sie sind die Töchter der Göttin Mokosh, auch "Grosse Weberin" genannt. Mokosh hält das Gewebe der Welt in ihren Händen und webt aus den Fäden des Lebens komplizierte Muster. Diese bestimmen das Schicksal eines Menschen bereits vor der Geburt.

Dolya sorgt für Liebe, Glück, gute Laune, Reichtum und Wohlstand. Sie wurde mit ewiger Jugend beschenkt. Diese Göttin hat die Macht, alles Gute und Freundlichkeit zu schenken: eine wohlgenährte Familie, einen liebevollen Ehepartner, gesunde Kinder, ein reiches Zuhause. Sie wird oft am Spinnrad dargestellt, weil sie für ihre Schützlinge einen starken goldenen Faden des guten Schicksals spinnt.

Nedolya steht für Armut, Probleme und Misserfolg. Sie ist immer traurig. Nedolya wird auch mit einem Spinnrad gemalt. Ihr Faden ist dünn, er kann jeden Moment reissen. Das passiert, wenn man die Regeln des Gewissens und der Moral missachtet. Aber man kann es auch als Chance zur Korrektur sehen, indem man einen Teil des Dolya-Fadens in ihren Faden einwebt.

Wir haben selbst unser Schicksal in der Hand. Es gibt natürlich Ereignisse, die sich nicht ändern lassen, aber wie in dem bekannten Buch "Der Alchimist" von Paulo Coelho helfen sie uns unseren Weg zu finden. Letztendlich ein ist alles und alles ist eins.
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