Das Element Wasser

  • von Admin
  • 17 Nov., 2023
Die Idee der fünf Elemente, Wasser, Feuer, Erde, Luft und Äther, stammt aus verschiedenen traditionellen philosophischen und kulturellen Systemen. Diese Konzeption findet sich in verschiedenen Kulturen, darunter die griechische, chinesische, indische und alchemistische Philosophie.

In heutigem Artikel erzähle ich euch über das Element Wasser. Unser Planet ist mit einem Anteil von 71 Prozent hauptsächlich mit Wasser bedeckt. Nur 29 Prozent der Erdoberfläche bestehen aus Landmasse. Es kommt in verschiedenen Formen vor, einschließlich Flüsse, Seen, Ozeane, Regen und sogar in lebenden Organismen. Wasser ist notwendig für das Überleben von Pflanzen, Tieren und Menschen. Der menschliche Körper besteht zu einem erheblichen Teil aus Wasser. Im Durchschnitt beträgt der Wasseranteil im menschlichen Körper jedoch etwa 60%. Dieser Prozentsatz kann bei Neugeborenen höher sein, da sie einen höheren Wassergehalt haben.

In vielen esoterischen Traditionen wird Wasser symbolisch mit Emotionen, Gefühlen und dem Unbewussten verbunden. Dieses Element steht auch für Intuition und das Unbewusste. Es symbolisiert Reinigung, Anpassungsfähigkeit und den Fluss des Lebens. Wasser steht auch für tiefe Gefühle, Träume und spirituelles Bewusstsein.
Das ruhige Wasser kann Frieden und Gelassenheit repräsentieren, während stürmisches Wasser emotionale Turbulenzen darstellen kann.
Im Tarot repräsentieren die Kelche das Wasser. In der Astrologie sind die drei Wasserzeichen Fische, Krebs und Skorpion.

Reinigungsrituale mit Wasser sind in vielen Kulturen und spirituellen Praktiken verbreitet. Wasser wird oft als reinigendes Element betrachtet und symbolisiert die Reinigung von negativen Energien, spiritueller Erneuerung und das Loslassen von Belastungen. Hier sind einige Beispiele für Reinigungsrituale mit Wasser:
1.    Duschen: Eine einfache und effektive Methode ist es, sich bewusst unter der Dusche zu reinigen. Alle negativen Energien, negatives Karma werden Tag für Tag wegspült. Reine Gedanken, Worte und Handlungen kommen statt Negativem ins Leben. Man kann mit Affirmationen oder Gebeten kombinieren, um den Reinigungsprozess zu verstärken.
2.    Schwimmen: Man spürt die Kraft des Wassers, die Tiefe besonders stark beim Schwimmen. Diese Tiefe kann der Schlüssel zu unseren Träumen, unserem Unbewussten sein.

Wasser steht auch für unsere Intuition. Die Entwicklung der Intuition ist oft ein schrittweiser Prozess. Man soll lernen auf unsere Gefühle zu vertrauen. Manchmal gibt es subtile Hinweise, die uns zeigen, welche Entscheidungen die richtigen sind. Achte auf Bauchgefühle, innere Stimmen oder Gefühle der Resonanz. Sei im gegenwärtigen Moment. Achtsamkeit hilft dir, bewusster auf deine Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen zu achten. Je mehr du im Moment lebst, desto besser kannst du auf deine Intuition zugreifen und deine Zukunft steuern. Kreativität fördern: Kreativität und Intuition sind oft miteinander verbunden.  

Lerne auch die Kunst der Beobachtung – beobachte die Natur, die Leute und die Tiere. Schlussendlich lerne dich selbst zu erkennen, der Schlüssel zum Unbewussten zu finden. Wasser steht auch für unser Unbewussten. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Verarbeitung von Informationen, der Bewältigung von Emotionen und der Steuerung von Verhaltensweisen. Die Erkenntnis und Integration des Unbewussten kann zu einem tieferen Verständnis des Selbst und zu persönlichem Wachstum führen.

Es gibt eine schöne Legende über Kitezh-Grad, die auf mysteriöse Weise sank, um die Eroberung durch die Tataren zu verhindern. Noch heute glauben viele, dass es manchmal möglich ist, den Klang von Glocken zu hören und die goldenen Kuppeln der Kirche zu sehen, die sich auf der Oberfläche des Svetlojar-Sees spiegeln, aber nur diejenigen, die reine Gedanken und Herzen haben, können diese Stadt sehen.
Durch Arbeit mit Gebeten, Affirmationen, Visualisierung und Meditieren kann jeder seine Schätze finden, die noch momentan ganz tief unter dem Wasser versteckt liegen. Möge derjenige, der geht, den Weg meistern.
von Anastasia 2. März 2025
Die Zeit vergeht wie im Flug, und jetzt freuen wir uns auf den Frühling und den Beginn eines neuen Zyklus. Die Erde erstrahlt in den Farben des Frühlings, und die ersten Blumen schmücken die Landschaft. Es ist eine wunderschöne Zeit, ein neuer Anfang für alles, was wir wagen. Jedes Jahr vergeht schnell, und es ist wichtig, dass wir die Zeit nutzen.

Es gibt ein wunderschönes Märchen, das uns lehrt, die Zeit zu schätzen. Es heißt: Das Märchen von der verlorenen Zeit. Die Zeit ist etwas ganz Kostbares, das wir nicht kaufen können. Sie ist ein Geschenk, das uns ermöglicht, Gutes zu tun und anderen zu dienen. Das Leben ist wie ein wunderbares Puzzle, das wir zusammensetzen, indem wir die kosmischen Gesetze verstehen und danach handeln. Das Universum unterstützt uns dabei, indem es uns die Werkzeuge an die Hand gibt, die wir brauchen, um diese Gesetze zu verstehen.
von Anastasia 7. Dezember 2024

Weihnachten und Neujahr ist eine magische Zeit. Ein Punkt zwischen Zeit und Raum. Es öffnen sich Portale zwischen der unsichtbaren Welt und unserer Welt, um uns viele Informationen zu vermitteln. Informationen, mit denen wir unsere Gegenwart und unsere Zukunft besser gestalten können.

Zu allen Zeiten hatten die Menschen ein besonderes Verhältnis zu Spiegeln. Sie ängstigten und faszinierten. Seit der Antike wird der Spiegel in verschiedenen Ritualen und Wahrsagungen als Tor zu anderen Welten verwendet. Wahrsagen mit Hilfe von Spiegeln ist eines der ältesten Rituale im alten Russland. Nach altem Glauben kann eine unverheiratete junge Frau im Spiegel das Gesicht ihres Verlobten sehen. Nur erfahrene Wahrsager kennen die Regeln. Die alten Slawen behandelten den Spiegel mit grosser Vorsicht. Man glaubte, dass in ihnen verschiedene böse Geister lebten. Das Schicksal einer alten Jungfer war für jede potenzielle Braut viel schlimmer als die Begegnung mit dem Teufel.

Da es im Haus strengstens verboten war, Wahrsagerei zu betreiben, flüchteten die Mädchen bei Einbruch der Dunkelheit heimlich in eine Scheune, ein Badehaus oder ein verlassenes Haus. Um das Gesicht ihres zukünftigen Bräutigams zu sehen, legten abergläubische Mädchen alle ihre Amulette und ihr Kreuz ab und setzten sich voller Vorfreude vor die Spiegel, bedeckten ihre Köpfe mit dicken Decken oder schufen verspiegelte Korridore (in denen sie zwei Spiegel einander gegenüberstellten), um ihre Verlobte zu sehen.

Nach den damals vorherrschenden religiösen Vorstellungen waren sie den übernatürlichen Kräften völlig schutzlos ausgeliefert.

Überraschenderweise treffen Folkloristen auf jeder Feldexpedition Bewohner der Dörfer, die erzählen, wie sie ihren zukünftigen Ehemann zum ersten Mal im Spiegel sahen.


Die keltische Mythologie hatte schon immer eine ganz besondere Beziehung zur Magie der Spiegel.

Die Kelten waren fest davon überzeugt, dass man mit Hilfe von Spiegeln sein Schicksal zum Positiven verändern, Wohlstand und Glück in sein Leben locken kann. Deshalb versuchten sie, sie mit positiven Zeichnungen und Skizzen zu schmücken, um das Leben ihrer Besitzer zu bereichern. So war zum Beispiel der Kreis am Rand des Spiegels ein wunderschönes Symbol für den kontinuierlichen Kreislauf des menschlichen Lebens. Die auf dem Spiegel abgebildeten Vögel symbolisierten die glänzende Zukunft, die uns allen bevorsteht.

Diese Menschen waren ausserdem fest davon überzeugt, dass der liebevolle, "doppelte" Blick auf einen Menschen aus dem Spiegel seine Schönheit widerspiegelte und sein zukünftiges Schicksal vorhersagen konnte. Aus diesem Grund versuchten die Kelten immer, in schönen Kleidern, mit edlem Schmuck und anderen hübschen Dekorationen in den Spiegel zu schauen.

Die Kelten glaubten, dass sie mit Hilfe von Spiegeln ihre körperliche Schönheit verbessern könnten. Die Menschen dieses Volkes besassen vielleicht keine anderen Haushaltsgegenstände, aber in ihrem Haus gab es immer einen Spiegel, damit die Kelten ihr Aussehen bewundern konnten.


 

von Anastasia 13. Oktober 2024
Die Idee von drei Göttinnen, die das Schicksal weben, ist wahrscheinlich den meisten von euch bekannt. In der griechischen Mythologie heissen sie Moiren oder Schicksalsgöttinnen, in der nordischen Mythologie Nornen. Sie bestimmen die Schicksalsfäden der Menschen.
Heute möchte ich über zwei andere Göttinnen erzählen.

In der Antike haben die Slawen zwei himmlische Spinnerinnen verehrt, Dolya und Nedolya. Die spinnen für jeden von uns den Lebensfaden. Sie sind die Töchter der Göttin Mokosh, auch "Grosse Weberin" genannt. Mokosh hält das Gewebe der Welt in ihren Händen und webt aus den Fäden des Lebens komplizierte Muster. Diese bestimmen das Schicksal eines Menschen bereits vor der Geburt.

Dolya sorgt für Liebe, Glück, gute Laune, Reichtum und Wohlstand. Sie wurde mit ewiger Jugend beschenkt. Diese Göttin hat die Macht, alles Gute und Freundlichkeit zu schenken: eine wohlgenährte Familie, einen liebevollen Ehepartner, gesunde Kinder, ein reiches Zuhause. Sie wird oft am Spinnrad dargestellt, weil sie für ihre Schützlinge einen starken goldenen Faden des guten Schicksals spinnt.

Nedolya steht für Armut, Probleme und Misserfolg. Sie ist immer traurig. Nedolya wird auch mit einem Spinnrad gemalt. Ihr Faden ist dünn, er kann jeden Moment reissen. Das passiert, wenn man die Regeln des Gewissens und der Moral missachtet. Aber man kann es auch als Chance zur Korrektur sehen, indem man einen Teil des Dolya-Fadens in ihren Faden einwebt.

Wir haben selbst unser Schicksal in der Hand. Es gibt natürlich Ereignisse, die sich nicht ändern lassen, aber wie in dem bekannten Buch "Der Alchimist" von Paulo Coelho helfen sie uns unseren Weg zu finden. Letztendlich ein ist alles und alles ist eins.
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